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Prozess in Augsburg: „Villa Bröckelstein“ wird für Unternehmer zu Fiasko

Augsburg

Kauf der „Villa Bröckelstein“ wird für Unternehmer zu finanziellem Fiasko

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    In einem Prozess am Amtsgericht um ein Bußgeld ging es um Arbeiten an der denkmalgeschützten „Villa Bröckelstein“ in Göggingen.
    In einem Prozess am Amtsgericht um ein Bußgeld ging es um Arbeiten an der denkmalgeschützten „Villa Bröckelstein“ in Göggingen. Foto: Michael Hochgemuth

    Für den Verteidiger Michael Thiel war der Ausflug seines Mandanten in die von Fallstricken gesäumte Immobilienwelt eine „blauäugige Dummheit“, die in ein finanzielles Fiasko führen könnte: Für 1,5 Millionen Euro kaufte ein heute 27-jähriger Mann eine sanierungsbedürftige Villa in Göggingen. Sein Plan: Die Vermietung der Villa mit neun Zimmern an bis zu 18 Monteure könnte Zins und Tilgung des fast mit 100 Prozent Bankdarlehen finanzierten Kaufpreises decken. Der Mieter, der in Rumänien lebt, und der die Villa an Monteure untervermieten sollte, hat bis heute allerdings keinen einzigen Cent bezahlt. Der Grund: Als eine Arbeitskolonne ohne Erlaubnis mit Putz-, Maler- und Fliesenarbeiten in dem denkmalgeschützten Gebäude begann, rückte die Polizei an. Die Folge: Der Käufer der Villa sollte nun ein von der Stadt Augsburg verhängtes Bußgeld in Höhe von 5000 Euro berappen.

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