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Augsburg
02.05.2022

Klimacamp-Aktivisten wollen "containern" und Lebensmittel verschenken

Das Augsburger Klimacamp befindet sich derzeit am Moritzplatz.
Foto: Silvio Wyszengrad

Die Aktivisten des Augsburger Klimacamps kündigen an, Lebensmittel aus Mülltonnen von Supermärkten zu sammeln. Die Aktion könnte strafrechtlich relevant werden.

Mit ungewöhnlichen Aktionen erregt das Klimacamp in Augsburg immer wieder Aufmerksamkeit. Das könnte auch mit der für Dienstag geplanten "Essen-Retten-Aktion" gelingen. Wie die Verantwortlichen des Camps mitteilen, sollen ab 15.30 Uhr im Camp am Moritzplatz Lebensmittel verschenkt werden, welche die Aktivisten in der Nacht davor aus Mülltonnen von Supermärkten in Augsburg sammeln wollen.

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Die Diskussion ist geschlossen.

03.05.2022

Ich hab mal in einem Supermarkt gejobbt und es ist schon krass, was da täglich entsorgt wird. Gerade Sachen wie Süßigkeiten, Limos, Pulver etc. sind ja noch absolut genießbar.

Dennoch finde ich diesen pubertären, „Guerilla“, „wir machen was wie wollen“ Ansatz dieser seltsamen, strafrechtlich auffälligen Truppe als absolut falsch.

Meinen Hut ziehe ich vor jungen Leuten, die tatsächlich an Lösungen arbeiten und diese entwickeln. So beispielsweise das Startup von „too good to go“, bei dem Supermärkte, Restaurants, Bäcker etc. nachmittags / abends die Produkte gegen symbolisches kleines Entgelt anbieten, die sonst in der Tonne landen würden.
Nutzer können dann per App einsehen, was am jeweiligen Tag in der Umgebung zur Verfügung steht.

Aber plärren, campieren wie die Obdachlosen und zu Straftaten aufrufen, aber NICHTS produktives mit einbringen.. das ist der typische Livestyle-Aktivist der Neuzeit.

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03.05.2022

>> Wie die Verantwortlichen des Camps mitteilen, sollen ab 15.30 Uhr im Camp am Moritzplatz Lebensmittel verschenkt werden ... <<

Toll, diese Leute gehen zur Verteilung wirklich in einen sozialen Brennpunkt - aber wenigstens haben dann die AZ Reporter einen kurzen Weg...


In Frankreich hat das Gesetz die Spenden an Tafeln um magere 22% erhöht und erweist sich beim nachrechnen als klimapolitisch irrelevant.

https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/lebensmittel-verschwendung-containern-1.4331886-2
https://www.deutschlandfunk.de/lebensmittelverschwendung-franzoesische-supermaerkte-sollen-100.html

>> Aufs Jahr gerechnet entspricht das mehr als zehn Millionen verteilter Mahlzeiten. <<

Das macht bei 3 Mahlzeiten pro Tag bei 67 Mio Einwohnern aufs Jahr bezogen?

0,013 % der Mahlzeiten wurden gerettet - das dürfte im statistischen Rauschen der üblichen Essensreste auf Tellern untergehen.

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03.05.2022

Man gibt den "Klimaaktivisten" eine viel zu große Bühne, insbesondere bei der Augsburger Allgemeinen.. Ansonsten wäre es um das "Camp" vielleicht bereits jetzt viel ruhiger.

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