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Augsburg-Kriegshaber: Das Augsburger Feuerwehrmuseum sucht brandeilig ein neues Lager 

Augsburg-Kriegshaber

Das Augsburger Feuerwehrmuseum sucht brandeilig ein neues Lager 

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    Das Feuerwehrmuseum muss seine Lagerhalle in Kriegshaber räumen. Nun sucht es dringend nach Ersatz.
    Das Feuerwehrmuseum muss seine Lagerhalle in Kriegshaber räumen. Nun sucht es dringend nach Ersatz. Foto: Marcus Merk

    Eigentlich hätten die Betreiber des Feuerwehrmuseums Augsburg allen Grund zur Freude: Seit zehn Jahren gibt es die Einrichtung im Stadtteil Kriegshaber und sie wurde zuletzt sogar räumlich erweitert. Dennoch ist dem Gründer Thomas Reichel und seinem Team nicht nach Feiern zumute: Der Verein muss demnächst seine im Umland von Augsburg gelegene Lagerhalle räumen und sucht dringend eine Unterstellmöglichkeit für seine Requisiten. Denn in dem rund 80 Quadratmeter großen Museum an der Ulmer Straße 153 kann nur ein Bruchteil der gesammelten Schätze präsentiert werden.

    Feuerwehrmuseum kann keine handelsübliche Miete bezahlen

    Mit dem Appell „Rettet unser historisches Erbe“ wandte sich Thomas Reichel über soziale Netzwerke an die Öffentlichkeit – bislang vergeblich. Es seien zwar alternative Lagermöglichkeiten angeboten worden, doch die überstiegen alle die finanziellen Möglichkeiten des kleinen Vereins, sagt der Vorsitzende. Das bisherige Lager habe man kostenlos nutzen können.

    Gesucht wird laut Reichel eine Lagerhalle, die zwischen 150 und 200 Quadratmeter groß ist und entweder kostenlos oder zu einem sehr geringen Betrag zur Verfügung gestellt werden kann. Ideal wären Räume in Augsburg, doch es seien auch Angebote im Umland willkommen. Von der Stadt, so hat Reichel in einem persönlichen Gespräch mit Oberbürgermeisterin Eva Weber erfahren, sei keine finanzielle Hilfe zu erwarten.

    Untergebracht werden sollen in den neuen Räumen große Exponate wie Handdruckspritzen, historische Anhänger, Leitern und ein alter Kommandowagen sowie Ausrüstungsgegenstände aus der lokalen Feuerwehrgeschichte. Viele dieser Requisiten hat Reichel, Kreisbrandinspektor für den Landkreis Augsburg und stellvertretender Kreisbrandrat, selbst gesammelt. Aufgabe eines Museums sei es schließlich auch, Geschichte zu bewahren. 

    Geöffnet ist das Augsburger Museum auch auf Nachfrage

    Im Museum selbst können die Besucherinnen und Besucher die Geschichte des Augsburger Brandwesens und der Feuerwehr von 1731 bis heute verfolgen. Man sehe sich nicht als Konkurrenz zur Feuerwehrerlebniswelt im Martini-Park, sondern als Ergänzung. Geöffnet ist jeden ersten Sonntag im Monat von 12 bis 15 Uhr sowie auf Nachfrage. Vom Junggesellenabschied über den Hausfrauenbund bis zur Kindertagesstätte reiche das Spektrum der Interessierten. 

    Kontakt zum Trägerverein ist unter der Mailadresse info@feuerwehrmuseum-augsburg.de möglich. 

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