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Augsburg: Opposition will Theatersanierung auf den Prüfstand stellen

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Opposition will Theatersanierung auf den Prüfstand stellen

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    Die Theaterbaustelle mit dem Großen Haus im Vordergrund und den Flächen für das Bauteil II (Erweiterungsneubau und zweite Spielstätten) links und hinter dem Theaterbau.
    Die Theaterbaustelle mit dem Großen Haus im Vordergrund und den Flächen für das Bauteil II (Erweiterungsneubau und zweite Spielstätten) links und hinter dem Theaterbau. Foto: Ulrich Wagner

    Die angekündigte Kostensteigerung beim Staatstheater von zuletzt maximal 340 auf 417 Millionen hat am Donnerstag einen Sturm der Kritik in der Rathausopposition ausgelöst: SPD, Bürgerliche Mitte, fraktionslose Stadträte und AfD warfen der Stadt vor, die Kontrolle verloren oder von Anfang an zu groß geplant zu haben. Aus der Bürgerlichen Mitte wurde die Forderung laut, das Projekt auf den Prüfstand zu stellen, solange der zweite Bauabschnitt (Erweiterungsneubau und zweite Spielstätte an der Volkhartstraße) noch nicht begonnen wurde. Auch der Bund der Steuerzahler kritisierte die erneute Kostensteigerung. Das Theater werde im kommenden Jahr erneut im Schwarzbuch landen, kündigte Rolf von Hohenhau, Verbands-Präsident und ehemaliger CSU-Stadtrat in Augsburg, an. Das Projekt mit Kulissenlager in bester Innenstadtlage sei überdimensioniert. „Ich kenne keine Stadt, die so wenig Geld hat und es so zum Fenster rausschmeißt.“ Die schwarz-grüne Regierungskoalition konterte - die Baupreissteigerungen seien so nicht absehbar gewesen, man halte aber daran fest, über Jahrzehnte kaputtgesparte Infrastruktur zu erneuern. Nötig sei nun eine „zukunftsgerichtete Debatte“.

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    2 Kommentare
    Michael Weidel

    so viel Geld für so einen geringen Prozentsatz der Bevölkerung, der dieses Theater besuchen wird. Das wäre besser in Schulen und günstigere Kinder- und Seniorenbetreuung in Kitas und Seniorenheimen investiert.

    Ronald Hattensaur

    Beim zweiten Bürgerbegehren haben wir bereits eine Zahl von 400 Millionen Euro bereits in den Raum gestellt. Leider scheiterte das Begehren an Corona und spielte Frau Weber und der Stadtregierung in die Hände. Ich frage mich auch, wer sich bei diesem Skandal eine goldene Nase verdient.

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