Im Rahmen der VVN-Gedenkfeier an die über 300 KZ-Opfer in und aus Augsburg, an die im KZ-Ehrenhain auf dem Westfriedhof erinnert wurde, berichtete Reinhold Forster von der geschichtsagentur augsburg von 120 sowjetischen Häftlingen des KZ-Außenlagers Haunstetten, die bei den alliierten Luftangriffen auf die Messerschmitt-Werke im Februar, März und April 1944 ums Leben gekommen sind. Ihre Namen waren bislang nicht bekannt, da ihr Tod nicht standesamtlich beurkundet wurde und ihre sterblichen Überreste zur Einäscherung nach Dachau gebracht wurden. Erst mit Hilfe der MemorialArchives der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg war es nun möglich, ihre Namen zu recherchieren.
Augsburg-Pfersee
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