Bei der Uniklinik Augsburg ist am Samstagmorgen eine Bombendrohung eingegangen. Die Polizei rückte zu einem größeren Einsatz am Krankenhaus aus.Foto: Karl-Josef Hildenbrand, dpa (Archivbild)
Aufregung am Samstagmorgen am Augsburger Universitätsklinikum: Wie die Polizei auf Nachfrage bestätigt, wurden die Einsatzkräfte gegen acht Uhr über eine Bombendrohung informiert.
Demnach war bei der Uniklinik eine schriftliche Mitteilung eines bislang unbekannten Verfassers oder einer Verfasserin eingegangen. Nach Angaben eines Polizeisprechers wurde darin ein Suizid mit einer Bombe am Krankenhaus angedroht.
Bombendrohung an Augsburgs Uniklinik: Laut Polizei keine Gefahr für die Öffentlichkeit
Die Polizei rückte sofort mit mehreren Einsatzkräften zur Uniklinik aus. „Es wurden alle notwendigen Maßnahmen eingeleitet“, berichtet Polizeisprecher Markus Trieb. Die Beamten, die das Krankenhaus überprüften, hatten auch Sprengstoffsuchhunde dabei. Zudem wurde die schriftliche Drohung geprüft und bewertet, heißt es. Und weiter: „Nach derzeitigen Erkenntnissen bestand zu keiner Zeit eine Gefahr für die Öffentlichkeit.“
Am frühen Nachmittag war der Einsatz dann beendet. Nach Angaben der Polizei mussten weder Patienten noch Mitarbeitende das Uniklinik-Gebäude verlassen. Das bestätigt ein Sprecher des Klinikums.
Drohung gegen Uniklinik in Augsburg: Betrieb lief im Krankenhaus normal weiter
Es sei zu keinerlei Störungen des Krankenhaus-Betriebes gekommen. Gleichwohl sei im Hintergrund der komplette Standardprozess bei Notfällen angelaufen. Dazu gehöre auch, notwendige Kapazitäten für eventuelle Schadensfälle vorzuhalten. An der Uniklinik werden regelmäßig Übungen zu solchen Vorfällen abgehalten. Auch wenn Zweifel an einer Ernsthaftigkeit einer solchen Drohung bestehen mögen, müsse die Maschinerie losgetreten werden, so der Sprecher. Noch ist unklar, wer hinter der Drohung am Samstag steckte.
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