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Prozess in Augsburg: Autozulassung in der Mittagspause? Mitarbeiterin der Stadt wegen Korruptionsvorwurf vor Gericht

Prozess in Augsburg

Autozulassung in der Mittagspause? Mitarbeiterin der Stadt wegen Korruptionsvorwurf vor Gericht

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    Eine Mitarbeiterin der Stadt Augsburg soll einen Händler bei der Zulassung von Autos bevorzugt behandelt haben. Vor Gericht bestreitet sie den Vorwurf.
    Eine Mitarbeiterin der Stadt Augsburg soll einen Händler bei der Zulassung von Autos bevorzugt behandelt haben. Vor Gericht bestreitet sie den Vorwurf. Foto: Sven Hoppe/dpa (Symbolfoto)

    Konnte man mit Zahlung einer sogenannten „Mittagsgebühr“, also mit Schmiergeld, schneller an einen Termin für die Zulassung eines Autos bei der Stadt Augsburg kommen? Fast vier (!) Jahre nach einem angeblichen Korruptionsfall sollte ein Prozess vor dem Amtsgericht Klarheit bringen, ob eine Angestellte im Bürgeramt tatsächlich 50 Euro in die eigene Tasche gesteckt hat - als Belohnung für einen schnellen Termin in der Mittagspause, auf den der Soldat ansonsten hätte sechs Wochen lang warten müssen. Vorweg: Richter Stefan Lindig sprach die Angestellte, 44, vom Vorwurf der Vorteilsnahme frei. Der Soldat, 29, hatte sich als „Kronzeuge“ in Widersprüche verwickelt.

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