Vor über zwölf Jahren starteten die Pläne zur Zukunft des Kesselhauses auf dem Gelände der einstigen Augsburger Kammgarnspinnerei (AKS). Aus dem markanten Gebäude sollte ein Hotel werden, ein Vorzeigeobjekt, das Gästen nicht nur eine Unterkunft, sondern auch erlebbare Geschichte der einstigen Textilstadt bieten sollte. Mit dem Quecksilber-Austritt bei Sanierungsarbeiten endete das millionenschwere Vorhaben in einer Katastrophe. Welche Verantwortlichkeit oder Schuld für das Desaster beim Projektentwickler zu sehen ist, müssen Gerichte klären. Allerdings stellt sich die Frage, ob die Verantwortlichen angesichts der im Nachhinein bekannt gewordenen Dimensionen nicht gut daran getan hätten, die Behörden sofort zu informieren.
Augsburg
Quecksilber-Havarie in Hotel hat das Zeug zum Skandal