"Eigentlich wollte ich einen großen, schwarzen Hund haben“, sagt Melanie Stadler, Grundschullehrerin an der Montessori-Schule Augsburg. Als sie sich vor gut zehn Jahren entschied, sich privat einen Hund zuzulegen, wollte sie diesen auch als Schulhund einsetzen. Nach dem Okay der Schulleitung ließ Stadler sich beraten – und sah ein, dass große, schwarze Hunde nicht die optimale Wahl für einen Einsatz in der Grundschule sind. "Mir wurde ein kleiner Hund mit hellem Fell empfohlen, weil der am wenigsten Angst auslöst.“ Also adoptierte sie Nika, eine kleine, sandfarbene Mischlingshündin mit ruhigem Gemüt. Schließlich muss ein Klassenhund bis zu 25 Schulkinder gleichzeitig "aushalten". Während sich anfangs alle mit dem neuen Konzept anfreunden mussten, hat es sich inzwischen aus vielen Gründen bewährt.
Augsburg