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Augsburg: Stadt verstärkt Information rund um den Kö-Umbau

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Stadt verstärkt Information rund um den Kö-Umbau

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    Auch Stadt und Stadtwerke haben eine kleine Baustelle in eigener Sache: In diesem Info-Pavillion, der gestern angeliefert wurde, wird künftig die Aufklärungsarbeit der Bürger über die Großbaustelle Kö erfolgen.
    Auch Stadt und Stadtwerke haben eine kleine Baustelle in eigener Sache: In diesem Info-Pavillion, der gestern angeliefert wurde, wird künftig die Aufklärungsarbeit der Bürger über die Großbaustelle Kö erfolgen. Foto: Foto: Bauer

    Auch in den ersten Tagen nach den Osterferien führt die Großbaustelle am Königsplatz zu keinen gravierenden Verkehrsbehinderungen in der Innenstadt. Es kommt zwar an Stoßzeiten zu Staus, insgesamt fließt der Verkehr auf den ausgeschilderten Straßen einigermaßen. Da ein Teil der Schaezlerstraße gegenwärtig gesperrt ist, benötigen Autofahrer mehr Zeit, wenn sie rund um den Kö unterwegs sind.

    Es sind Beobachtungen, wie sie von der Polizei geteilt werden. Möglicherweise meide der eine oder andere Autofahrer derzeit auch gezielt die Innenstadt, heißt es.

    „Das Umleitungskonzept funktioniert“, sagte gestern Gunter Höhnberg, stellvertretender Leiter des städtischen Tiefbauamts. Er führt dies darauf zurück, dass sich die großen Umfahrungsschilder bewährt haben. Der „grüne“ Weg weist um die Innenstadt herum. Der „pinkfarbene“ führt in die City.

    Auf die Information der Bürger legen Stadt und Stadtwerke auch vor Ort am Königsplatz großen Wert. Gestern wurde ein Pavillon angeliefert. In diesem großen Infostand werden künftig Mitarbeiter des Tiefbauamtes und der Stadtwerke weitere Aufklärungsarbeit über die Bauarbeiten leisten. „Wir wollen mit den Augsburgern direkt in Kontakt treten“, sagt Dorothee Schäfer.

    Die Baustellen in der Stadt sind vor allem bei einer Berufsgruppe derzeit ein ganz heißes Thema: den Taxifahrern. Ihr Urteil ist gespalten, wie gestern Mittag ein Abstecher zu den Taxiständen am Kö und vor dem Hauptbahnhof gezeigt hat. Ferdi Akcaglar, Vorstand der Taxi Augsburg eG, sagt: „Momentan geht es einigermaßen, zumal die Umleitungen ganz geschickt ausgeschildert sind.“ Peter Lanzinger, der keine allzu großen Verspätungen beklagt, bestätigt: „Alles noch im Rahmen.“ 80 Prozent seiner Kundschaft habe Verständnis für die Baumaßnahmen, sagt er.

    Andere Taxler, die teils ihren Namen nicht nennen wollen, sind unzufrieden. „Chaos“, schimpfen sie. Die Baustelle in der Schaezlerstraße lege die Innenstadt lahm. „Zu den Stoßzeiten geht in vielen wichtigen Straßen gar nichts mehr, vor allem stadteinwärts“, sagt Bilal Küroglu. Bis zu doppelt so lange brauche er und seine Kollegen derzeit bei den Touren durch Augsburg.

    Für Unverständnis sorgt bei vielen Taxlern, dass der Kö-Umbau beginnt, ehe die Wege, die hier entlasten könnten, wieder frei passierbar sind: so die Straßen rund um die City Galerie und MAN.

    Die Stadt hatte zuletzt betont, dass diese Arbeiten dringend notwendig seien. Die Sanierung der maroden Kanalsysteme hätte keinen weiteren zeitlichen Aufschub der Arbeiten erlaubt.

    Zu Verkehrsbeeinträchtigungen kommt es auch auf der Schleifenstraße (Nagahama-Allee). Hier ist nach dem Tunnel die Fahrbahn in Richtung Lechhausen nur einspurig befahrbar. Auf einer Länge von 120 Metern ist die Straße gesperrt. Grund sind Bauarbeiten an der Lärmschutzwand. Sie wird erhöht.

    Bis Ende Mai Behinderungen am Tunnel in der Schleifenstraße

    Diese Arbeiten, die bis Ende Mai dauern, seien unaufschiebbar gewesen, sagt Höhnberg: „Diese Lärmschutzwand wird von einem Privatinvestor vorangetrieben, da hier eine Wohnbebauung entsteht.“

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