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Augsburg: Wenn Geflüchtete aus der Ukraine wegen Bürokratie an Grenzen geraten

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Wenn Geflüchtete aus der Ukraine wegen Bürokratie an Grenzen geraten

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    Marina Sidak vom Deutsch-Ukrainischen Dialog, die Ukrainerin Viktoriia Kaliesnileova sowie die Helferinnen Teresa Frohnwieser und Irina Gröger (v.l.) am Infopoint am Königsplatz.
    Marina Sidak vom Deutsch-Ukrainischen Dialog, die Ukrainerin Viktoriia Kaliesnileova sowie die Helferinnen Teresa Frohnwieser und Irina Gröger (v.l.) am Infopoint am Königsplatz. Foto: Dominik Schätzle

    Die von der Regierung versprochene unbürokratische Hilfe für in Deutschland angekommene ukrainische Flüchtlinge stößt längst an ihre Grenzen. Nach Ankerzentrum, Ausländerbehörde und Sozialamt werden sie laut Tanja Hoggan-Kloubert nun vom Job-Center angeschrieben und sollen wieder Formulare ausfüllen. Am Info-Point am Königsplatz, den die Stadt mit den Vereinen Deutsch-Ukrainischer Dialog und Tür an Tür betreibt, kommen die ratlosen Menschen mittlerweile mit Ordnern voller Schriftverkehr an und erbitten Hilfestellung. Geflüchtete, die nie in einem solch bürokratischen System zu Hause waren, sagt Vorsitzende Kloubert, resignieren. "Denn wir am Info-Point schaffen vielleicht 35 Leute pro Tag." Die Zahl derer, die Unterstützung benötigen, sei aber ungleich höher.

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