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Augsburger Forst-Chef warnt vor hoher Waldbrandgefahr – was fast immer die Ursache ist

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Augsburger Forst-Chef warnt: Schon kleine Fehler können Waldbrände auslösen

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    Die Waldbrandgefahr im Augsburger Stadtwald ist aktuell hoch.
    Die Waldbrandgefahr im Augsburger Stadtwald ist aktuell hoch. Foto: Peter Fastl, Nicolas Armer, dpa (Symbolbild)

    Es macht den Anschein, als sei bereits Hochsommer und nicht Ende Mai. Die Böden im Augsburger Stadtwald sind trocken. Nach wochenlanger Trockenheit und zunehmender Hitze ist die Waldbrandgefahr in Augsburg konstant hoch. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) veranschlagt in seinem Waldbrandgefahrenindex für Augsburg eine hohe Gefahr. In den nächsten Tagen deutet sich keine Entspannung an. „Wir sehen die Gefahr eines potenziellen Waldbrands durchaus gegeben“, sagt Forstamtsleiter Jürgen Kircher auf Anfrage. Das größte Risiko für den Ausbruch eines Waldbrands: der Mensch. Kircher warnt eindringlich.

    Waldbrände würden zu 95 Prozent von Menschen verursacht, sagt Kircher. „Wir haben im Auwald an Lech und Wertach Orte, die mit dichtem und – je nach Jahreszeit – trockenem Grasfilz bewachsen sind. Das trockene Gras kann ein Nährboden für Feuer sein“, erklärt er. Man habe damit Erfahrungen im südlichen Lechauwaldbereich. Dort habe es bereits in der Vergangenheit Brände gegeben. Glücklicherweise seien diese immer rasch entdeckt worden, sodass sie sich nicht überbordend ausdehnen konnten.

    „Augen und Nase in Habacht haben“: Augsburger Forstamtsleiter rät zur Aufmerksamkeit

    Augsburg ist kein Sonderfall. Auch in anderen Teilen Bayerns und Deutschlands ist die Waldbrandgefahr derzeit hoch bis sehr hoch. Kircher ist ein erfahrener Förster. Er weiß, dass Auslöser von Waldbränden meist Fahrlässigkeiten wie achtlos weggeworfene Zigaretten oder Lagerfeuer sind. „Wir versuchen auf verschiedenen Wegen, die Bürgerinnen und Bürger zu informieren“, sagt er. Unter anderem hingen in neu aufgestellten Schaukästen an den Waldeingangsschildern seit dieser Woche wieder Informationen zur Waldbrand-Gefahrenstufe und ein Hinweis zum Rauchverbot.

    „Unser gesamtes Team an Förstern und Forstwirten, aber auch die beiden Rangerinnen und ehrenamtliche Naturschutzscouts sind unterwegs, um Waldbesucher auf das herrschende Rauchverbot hinzuweisen. Zudem versuchen wir die Bevölkerung zu sensibilisieren, um Brände zunächst zu verhüten und eventuelle Brände frühzeitig zu erkennen und zu melden“, sagt Kircher.

    Kircher bittet alle Gäste des Waldes eindringlich, sich an das geltende Rauchverbot im Wald zu halten und nur auf den ausgewiesenen Grillplätzen der Stadt zu grillen. „Wenn die Besucherinnen und Besucher auch ein Auge und ihre Nase in Habacht haben und die 112 anrufen, sobald ein verdächtiger Rauchgeruch auffällt, könnte Schlimmeres ebenfalls verhindert werden. Bei solch hoher Gefahrenstufe ist es absolut notwendig, dass sich alle an die Regeln halten und zusammenhelfen.“

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