Es gibt Tage, da ist es wie früher. Die mit den dicksten Muckis lassen sie auch spielen. Die Politiker mit der meisten Macht entscheiden ohne Rücksicht auf das, was vorher war. Konkret: Erst ließ man eine Schule und die Eltern diskutieren, ob der Name Werner Egk angemessen ist. Sie sagten nein. Doch am Ende sagte die Politik ja. Mit „den Bürger ernst nehmen und einbinden“ hat das so viel zu tun wie ein Bobby Car mit einem Ferrari. Leider lässt sich dieser Fall nicht parteineutral erzählen. Hier war es die CSU, die im Augsburger Stadtrat nun mal die dicksten Muckis hat. Grundsätzlich kann aber auch jede andere Partei so handeln, die die Macht dazu hat. Das Recht hat sie, und es geht auch nicht um die Sache. Doch so kann man nicht vorgehen. Wer es nicht glaubt, mache einen Versuch.
Debatte
Die Politik muss die Bürger ernst nehmen