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Debatte: Fall Sportkind: Augsburgs Denkmalschutz darf keine Verhinderungspolitik sein

Debatte

Fall Sportkind: Augsburgs Denkmalschutz darf keine Verhinderungspolitik sein

Ina Marks
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    Bis 23 Uhr sind die Monitore von Sportkind derzeit eingeschaltet. Die Geschäftsfrauen sagen, sie seien kompromissbereit. Nebenan ist das illuminierte Plakat beim städtischen Infozentrum zu sehen.
    Bis 23 Uhr sind die Monitore von Sportkind derzeit eingeschaltet. Die Geschäftsfrauen sagen, sie seien kompromissbereit. Nebenan ist das illuminierte Plakat beim städtischen Infozentrum zu sehen. Foto: Annette Zoepf

    Die Rathausverwaltung brauche dringend eine neue Frisur. "Ein paar alte Zöpfe müssen abgeschnitten werden", hieß es diese Woche in einem Leserbrief an unsere Redaktion. Es geht um das Verhalten der Denkmalschutzbehörde gegenüber dem neu eröffneten Geschäft Sportkind am Rathausplatz. Wie berichtet, wollte das Amt den beiden Geschäftsfrauen zwei Monitore in den Schaufenstern verbieten, weil sie zu groß seien. Diese ließen sich das nicht gefallen. Sie schalteten einen Anwalt ein und gingen über unsere Redaktion an die Öffentlichkeit. Das brachte Bewegung in die Sache. Obwohl der Bauausschuss den Antrag der Geschäftsfrauen bereits einstimmig abgelehnt hat, landet die Angelegenheit dort bald erneut auf dem Tisch. Unabhängig davon, wie es in dem Fall weitergeht, er wirft Fragen auf: nach der Verhältnismäßigkeit der städtischen Gestaltungsrichtlinien, nach der Arbeit des Bauausschusses und nach Gerechtigkeit.

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