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„Der Nebel lichtet sich“: Warum im Augsburger Stadtwald 23.000 Kiefern gepflanzt werden

Augsburg

„Extreme Herausforderungen“: Warum im Augsburger Stadtwald 23.000 junge Kiefern gepflanzt werden

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    Forstamtsleiter Jürgen Kircher setzt darauf, mit einer Nachpflanzstrategie die seltenen Kiefernwälder zu erhalten.
    Forstamtsleiter Jürgen Kircher setzt darauf, mit einer Nachpflanzstrategie die seltenen Kiefernwälder zu erhalten. Foto: Marcus Merk

    Auf der Kuhheide setzt das Siechtum ein. Blickt man hier, im Augsburger Stadtwald, gen Himmel, so sieht man neben vereinzelt grünen Nadeln vor allem eines: kahles Geäst. Eigentlich, sagt Forstamtsleiter Jürgen Kircher, standen auf der Kuhheide noch die meisten vitalen Kiefern im Stadtwald. Doch auch hier hat ihre Anzahl seit dem schweren Hagelschlag Ende August 2023 deutlich abgenommen. „Wir haben gedacht, dass die Kiefern, die nach dem Hagel noch leben, es alle schaffen werden. Doch wir haben uns getäuscht.“ Schaut man vier Kilometer südlich auf die artenreiche Königsbrunner Heide, findet man nur noch abgestorbene Kiefern. Kircher und sein Team sind dennoch optimistisch, den Waldcharakter erhalten zu können. Dafür waren sie zuletzt mehrfach in der Region Füssen unterwegs. Ob sie Erfolg haben werden, zeigt sich schon bald.

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