In der Bahnhofstraße sitzt Muffin – den Spitznamen trägt er seit seiner Jugend und so nennt er sich, wenn man nach seinem Namen fragt. Seit sechs Jahren lebt der 41-Jährige auf der Straße, seit knapp einem Jahr ist er in Augsburg. Er besitzt nicht viel: ein Fahrrad mit Anhänger, worin er ein Zelt und eine Isomatte transportiert. Vor ihm liegt eine Saz – ein türkisches Saiteninstrument –, mit der er Musik macht. „Der Winter ist am härtesten“, sagt er. In einem Heim will er nicht übernachten. Zu negativ sind die Erfahrungen, die er dort gemacht hat.
Augsburg
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