Es ist gut ein Jahr her, dass Holger Münch, Chef des Bundeskriminalamtes, vor einer „Kokain-Schwemme“ in Deutschland warnte. Dass harte Drogen vermehrt gehandelt und konsumiert werden, hat oft Gründe, die sich in den betroffenen Ländern und Kommunen nur schwer beeinflussen lassen. Im Fall von Kokain sprach der Polizist etwa davon, dass der Markt in Nordamerika gesättigt sei, Europa deshalb mehr im Fokus stehe. Für Augsburg lässt sich jedenfalls festhalten: Allzu schlimm ist es bislang offensichtlich nicht gekommen; von einer „Schwemme“ kann man nicht reden. Die Entwicklung ist dennoch bedenklich.
Augsburg
Diese Droge ist in Augsburg weit verbreitet – doch es wird zu wenig darüber geredet
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