„Die Stimmung in der Belegschaft ist nicht besonders gut“, sagt Eberle-Betriebsrat Pasquale Bartilomo. Kein Wunder: Anfang Dezember war bekannt geworden, dass das Augsburger Traditionsunternehmen die Produktion seiner Bimetall-Bandsägen spätestens Ende 2025 nach Osteuropa verlagert und das bis zu 90 der rund 300 Arbeitsplätze kosten wird. Dass Eberle, wie viele andere Unternehmen aus der Metall- und Elektroindustrie, mit den aktuellen Gegebenheiten zu kämpfen habe, sei klar gewesen. „Dass Teile der Produktion ins Ausland verlagert werden, war allerdings ein Schock“, so der Betriebsrat weiter. Ehemalige Führungskräfte erheben unterdessen Vorwürfe gegen die Muttergesellschaft von Eberle, die Greiffenberger AG.
Augsburg
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