Bereits im Januar hat Eberle-Chef Gernot Egretzberger ein herausforderndes Jahr angekündigt. Man komme wie viele bayerische Metallunternehmen aus einem wirtschaftlich schwierigen Jahr 2023. Inflation, Kriege, Nachwehen der Pandemie, politische Rahmenbedingungen und Co. würden Unternehmen zudem weiter fordern. Egretzberger versuchte, mit einem entsprechenden Maßnahmenpaket gegenzusteuern und den Bandstahlspezialisten wettbewerbsfähig zu halten. Offenbar am Ende nicht mit dem erhofften Erfolg. Am Freitag gab Eberle, einziges Tochterunternehmen der Greiffenberger AG, bekannt, dass man die Produktion von Bimetall-Bandsägen nach Osteuropa verlagern will, um Kosten zu sparen. In diesem Zuge sollen in Augsburg 60 bis 90 der rund 300 Arbeitsplätze abgebaut werden. Die wirtschaftliche Situation hat auch Effekte auf den geplanten Neubau und den Umzug nach Lechhausen.
Augsburg
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