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Forvia baut 116 Stellen am Standort Augsburg ab

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„Nicht verarschen lassen“: Krisenstimmung bei Augsburger Traditions-Unternehmen

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    Forvia ist Nachfolger des Augsburger Unternehmens Zeuna-Stärker, das 1875 gegründet worden ist. Sollte der Standort schließen, ginge eine 150-jährige Tradition zu Ende.
    Forvia ist Nachfolger des Augsburger Unternehmens Zeuna-Stärker, das 1875 gegründet worden ist. Sollte der Standort schließen, ginge eine 150-jährige Tradition zu Ende. Foto: Marcus Merk

    Einer der größten Automobilzulieferer weltweit, der französische Konzern Forvia, will 116 Arbeitsplätze an seinem Standort in Augsburg abbauen. Sogar das Standort-Aus steht zur Debatte. Damit würde eine 150-jährige Tradition in Augsburg zu Ende gehen. Forvia ist aus dem Augsburger Unternehmen Zeuna-Stärker hervorgegangen und heute an der Stadtgrenze zu Gersthofen angesiedelt. Hier werden unter anderem Abgasanlagen entwickelt und produziert. Die Belegschaft und Arbeitnehmervertreter sind von der Entwicklung und dem Agieren der Konzernleitung enttäuscht. 2018 waren bei Forvia in Augsburg noch rund 1500 Menschen beschäftigt, seither ist die Zahl der Arbeitsplätze massiv zurückgegangen. Und nun könnten sogar alle Jobs auf der Kippe stehen – was darauf hindeutet.

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