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Ganztag, Wlan, Toiletten: Hier besteht Handlungsbedarf an Schulen und Kitas in Augsburg

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Ganztag, Wlan, Toiletten: Hier besteht Handlungsbedarf an Schulen und Kitas

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    Die neue Johann-Strauß-Grundschule in Haunstetten soll im September in Betrieb genommen werden.
    Die neue Johann-Strauß-Grundschule in Haunstetten soll im September in Betrieb genommen werden. Foto: Marcus Merk

    Die größten Schulsanierungen, der Sachstand bei Schultoiletten, die Vernetzung von Klassenzimmern mit Wlan und der Fortschritt beim Ausbau von Betreuungsplätzen. Das sind Themen, die Augsburgs Bildungsbürgermeisterin Martina Wild (Grüne) bei ihrer jährlichen Konferenz zu aktuellen Baumaßnahmen im Kita- und Schulbereich ansprach. Schnell entwickelte sich daraus ihre eigene Bilanz der vergangenen sechs Jahre. Dabei nannte sie aber auch Projekte, die ihr Sorgen bereiteten und die schnellstmöglich angegangen werden müssten.

    Was sind die größten Baumaßnahmen im Schulbereich?

    Die Sanierung von FOS/BOS/RWS ist die größte Schulsanierung der Stadt. Die Kosten der Generalsanierung werden sich voraussichtlich auf über 135 Millionen Euro belaufen. Die Sanierung des Rudolf-Diesel-Gymnasiums befindet sich im dritten Bauabschnitt. Die Kosten der Gesamtsanierung werden mit 44,3 Millionen Euro angegeben. Die Kosten für die Erneuerung der Turnhalle sind darin nicht inbegriffen. Seit Jahren ist die Turnhalle gesperrt, Schüler müssen im Sportunterricht auf andere Hallen ausweichen. Der Neubau des Johann-Strauß-Bildungshauses in Haunstetten wird rund 59 Millionen Euro kosten.

    Wie kommen die Sanierungen der Schultoiletten voran?

    Viele sanitäre Einrichtungen in den Augsburger Schulen müssen dringend saniert werden. Die Stadt habe deshalb einen Sonderetat von 1,75 Millionen Euro für die Modernisierung von Schultoiletten freigegeben. „Wir haben eine Priorisierung vorgenommen und mit den Arbeiten an der Kapellenschule und der Birkenau-Grundschule begonnen. Umfassende Maßnahmen sind dort nötig“, betonte Wild. Allein die Arbeiten an der Kapellen-Mittelschule würden voraussichtlich rund 700.000 Euro kosten und seien nicht vergleichbar mit den Arbeiten der Eltern-Initiativen, die sich an verschiedenen Schulen bereits für moderne Toilettenanlagen gesorgt haben.

    Wo besteht Handlungsbedarf?

    In der Februarsitzung des Stadtrats wolle sie eine Beschlussvorlage für die neue Realschule in Lechhausen vorlegen, kündigte Wild an. Der Ganztagsausbau sei ein Projekt, das ebenfalls engagiert vorangetrieben werden müsse, so Reinhard Maier, Leiter des Amtes für Bildungsimmobilienmanagement. Neben einer Reihe von kleineren Umbauten, um Raum für Ganztag zu schaffen, stünden auch einige Beschlüsse für Modulbauten an Schulen an, die von dem Startchancen-Programm profitieren. „Außerdem warten wir dringend auf die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie zur Albert-Einstein-Mittelschule, die in keinem guten baulichen Zustand ist“, so Wild. Nach der Vernetzung der Schulgebäude, die in diesem Jahr fertiggestellt werde, steht der digitale Ausbau der Kitas an.

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