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Gefühle, Wetten, Apfelweinschorle: Was die Roy-Bianco-Show in der WWK Arena bei den Fans auslöst

Augsburg

Emotionen, Wetten, Apfelweinschorle: So feiern die Fans beim großen Roy-Bianco-Konzert

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    Feiern eine große Party in der WWK Arena (von links oben: Fabian und Simone Müller, Nadine Kohlkop und Susi Müller, die Clique von Tobi Tillmann, Hendrik Harms).
    Feiern eine große Party in der WWK Arena (von links oben: Fabian und Simone Müller, Nadine Kohlkop und Susi Müller, die Clique von Tobi Tillmann, Hendrik Harms). Foto: Annette Zoepf

    Es ist ein Betriebsausflug der besonderen Art. Während am Samstag um kurz nach 17 Uhr die Sonne auf den betonierten Vorplatz der WWK Arena knallt, knallt es bei Nadine Kohlkop und ihrer Chefin Susi Müller aus anderen Gründen. Die beiden Frauen aus Schrobenhausen fiebern dem Auftritt der Italo-Schlagerband Roy Bianco & Die Abbrunzati Boys entgegen. Mit Apfelweinschorle. „Es wird sensationell“, sagt Müller. Rund 25.000 Fans der Kultband strömen an diesem Tag ins Fußballstadion. Aus München, Mühlheim, Köln. Das erhoffen sie sich.

    So feierten die Besucher bei Roy Bianco & die Abbrunzati Boys

    Roy Bianco & die Abbrunzati Boys rocken die WWK-Arena
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    Roy Bianco & die Abbrunzati Boys rocken die WWK-Arena.

    Eigentlich arbeiten Kohlkop und Müller zusammen in einem Geschäft in Schrobenhausen. Heute lassen es beide richtig krachen: Müller hat VIP-Karten spendiert. Eine Karte kostet knapp 200 Euro. Dafür gibt‘s unbegrenzt Getränke und Speisen. „Wir sind Fans seit vier Jahren“, erzählt Müller. Das erste Mal haben sie die Italo-Band in Schrobenhausen gesehen. Damals seien sie aber noch eine kleinere Nummer gewesen. Was macht die Band für sie besonders? „Sie sind anders“, sagt Kohlkop. „Sie vermitteln ein deutsch-italienisches Lebensgefühl. Das ist einmalig.“

    Roy Bianco & Die Abbrunzati Boys in Augsburg: Fans reisen aus München, Köln, Mülheim an

    Hendrik Harms ist der wohl noch größere Fan. Zumindest, wenn man den Anfahrtsweg als alleinigen Maßstab zu Grunde legt. Der 24-Jährige ist mit seinen Freunden aus Köln gekommen – nur für das Konzert. „Wir waren schon bei Auftritten in Köln, Hannover und Berlin dabei“, zählt er auf. „Ich liebe Schlager“, sagt Harms. Besonders schätze er an den Abbrunzati Boys, dass es ihnen gelinge, junge Menschen mit dem Schlager aus den 70er und 80er Jahren zu verbinden. „Sie übertragen das Dolce-Vita-Gefühl auf die Jugend.“ Harms hat einen besonderen Wunsch für den Abend. „Ich setze auf Howard Carpendale als Überraschungsgast.“ Die Schlager-Legende und die Italo-Band standen schon mehrfach gemeinsam auf der Bühne. „Ich habe zehn Euro darauf gewettet“, sagt Harms und lacht. Im Vergleich zu den Eintrittspreisen ist das nichts.

    Auf den Altmeister Howard Carpendale hoffen Simone und Fabian Müller nicht. Das Ehepaar aus München ist ausschließlich für „Roy Bianco & Die Abbrunzati Boys“ nach Augsburg gekommen. Und Simone Müller hat direkt beim Fanshop zugeschlagen. „Amore mio“ steht auf dem gerade erworbenen T-Shirt, in Anlehnung an eines der Lieder der Band. Sie sei erst seit einem Jahr Fan, sagt sie. Eine Kollegin habe sie auf die aufstrebende Band aufmerksam gemacht. Was sie daran liebt? „Die machen Quatsch-Texte und die Musik macht einfach gute Laune.“ Am Samstag hofft Müller auf ihren Lieblingssong „Brennerautobahn“. Passenderweise an dem Tag, an dem die viel befahrene Strecke wegen einer Demonstration gesperrt ist. Na, wenn das mal kein gutes Omen ist.

    Roy Bianco-Fan der ersten Stunde: „Die schaffen es, Menschen zusammenzubringen“

    Wenige Meter entfernt feiert Tobi Tillmann mit seiner Clique. Es gibt wohl kaum jemanden an diesem Tag, der besser vorbereitet ist, als die Freunde aus Mülheim an der Ruhr. Die jungen Männer und Frauen haben sich Tücher umgehängt. Darauf zu sehen: die Farben der italienischen Fahne und Roy Bianco. „Ich freue mich generell aufs Konzert und die Leute, die Bock zu feiern haben“, sagt Tillmann. Er selbst sei Fan „seit immer“, wie er erzählt. Gegründet wurde die Band 2016, doch bekannt ist sie erst seit einigen Jahren. Für ihn macht die Italo-Schlagerband vor allem eines einmalig. „Die schaffen es, gute Laune zu erzeugen und viele unterschiedliche Menschen zusammenzubringen.“

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