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Gekommen, um zu klagen: Warum Ex-Referent Jürgen Enninger seine Abwahl akzeptieren sollte

Augsburg

Gekommen, um zu klagen: Warum Ex-Referent Jürgen Enninger seine Abwahl akzeptieren sollte

Nicole Prestle
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    Jürgen Enninger (1. Reihe, links) bei der Aufstellung der Grünen-Wahlliste zur Kommunalwahl 2026.
    Jürgen Enninger (1. Reihe, links) bei der Aufstellung der Grünen-Wahlliste zur Kommunalwahl 2026. Foto: Annette Zoepf (Archivfoto)

    Jürgen Enninger ist ein Mensch, der gerne plaudert und offen auf Menschen zugeht. Auf das Aus seiner Zeit als Augsburgs Kultur-, Sport- und Welterbereferent angesprochen, reagierte er zuletzt allerdings ungewohnt schmallippig. Dass es nach sechs Jahren vorbei sein soll mit seinem politischen Amt, will der 57-Jährige, der für den Posten Mitglied bei den Grünen wurde, nicht hinnehmen. In der konstituierenden Sitzung des Stadtrats ließ er es auf eine Kampfabstimmung zwischen sich und seiner designierten Nachfolgerin Tatjana Dörfler (SPD) ankommen – und verlor. Aktuell klagt er vor dem Verwaltungsgericht gegen die Neubesetzung „seiner“ Referentenstelle ohne Ausschreibung. Es ist eine neue Kampfeslust, die man sich in den Jahren seiner Amtszeit öfter gewünscht hätte. Nun aber ist sie fehl am Platz.

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