So schnell kann es gehen. Der Terrorangriff auf Israel sorgt weltweit für Entsetzen und Fassungslosigkeit. Und praktisch im Handumdrehen hat der Konflikt im Nahen Osten einen ungewöhnlich heftigen gesellschaftlichen Streit in Augsburg ausgelöst: Die jüdische Gemeinde und ihre Unterstützer fordern ultimativ ein Auftrittsverbot für einen israelkritischen Referenten in städtischen Räumen - aus Solidarität mit Israel und aus Sicherheitsbedenken hierzulande. Die Veranstalter des Vortrags, die immerhin aus den Reihen der Friedensinitiativen und Pazifisten kommen und keine Radikalen sind, pochen auf das Grundrecht der Meinungsfreiheit. Sie halten es für unabdingbar, auch in diesen schwierigen Zeiten einen öffentlichen Diskurs führen zu können.
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