Der Bestattungsdienst der Stadt Augsburg ist eine Institution mit Vergangenheit. Bereits seit 1906 existiert diese Form der behördlichen Dienstleistung, die Sensibilität und Empathie erfordert. Schließlich geht es darum, den „Bürgerinnen und Bürgern in einem der schwersten Momente des Lebens – dem Tod eines Angehörigen – zur Seite zu stehen“, wie es auf der Internetseite der Stadt heißt. Ausgerechnet in diesem Bereich aber sollen massiv und über Jahre hinweg zu Unrecht Zuschläge und damit Gelder für städtische Mitarbeiter genehmigt worden sein. In einem Strafprozess am Amtsgericht, der am Montag startete, geht es um einen möglichen Schaden von mehr als 160.000 Euro – und die Frage, wer dafür verantwortlich war.
Augsburg
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