Dem scheinbar (allzu) Vertrauten neues Leben einzuhauchen – dies pflegt mit Leidenschaft die Akademie für Alte Musik Berlin. Beim Konzert im ausverkauften Kleinen Goldenen Saal richtete sich der Blick des Spezialisten-Ensembles auf zwei Namen der Wiener Klassik: Mozart und Haydn. Da war auch schon der Titel des Programm geboren, der listig die Erwartung schüren konnte: „Eine kleine Nachtmusik“, Mozarts allen Profis und tüchtigen Laien bestens bekannte Streicher-Serenade, steht im umgekehrten Verhältnis zu Live-Aufführungen. Sie sollte jetzt neu erlebbar zu hören sein. Auch die beiden anderen Namen, Joseph und Michael Haydn, waren für Überraschungen gut.
Wiener Klassik
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