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Augsburger Friedensfest: Rabbiner Henry G. Brandt und Bischof Bertram Meier üben Gesellschaftskritik

Augsburger Friedensfest

Rabbiner Henry G. Brandt und Bischof Bertram Meier üben Gesellschaftskritik

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    Rabbiner Henry G. Brandt ist Augsburger Ehrenbürger und lebt mittlerweile in der Schweiz.
    Rabbiner Henry G. Brandt ist Augsburger Ehrenbürger und lebt mittlerweile in der Schweiz. Foto: Silvio Wyszengrad (Archivfoto)

    Gott los zu sein, heißt noch lange nicht, gottlos zu sein. Fragt sich nur, welcher Gott das Vakuum füllt. Ist es ein goldenes Kalb, ein kostbares Idol aus eigener Hand gemacht? Vergöttern wir Reichtum, Macht, Wohlstand, Gesundheit? Als hochaktuell erwies sich die biblische Erzählung vom Goldenen Kalb im Dialog zwischen Rabbiner Henry G. Brandt und Bischof Bertram Meier. Gern wäre der jüdische Geistliche, der bei seiner Familie in der Schweiz lebt, persönlich nach Augsburg gekommen, doch sein Arzt riet dem 93-Jährigen vom Reisen ab, und so blieb es beim digitalen Austausch, der an zwei Abenden im Rahmen des Friedensfest-Programms stattfand.

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