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Ausstellung im Textilmuseum: Kleidung im römischen Augsburg

Textilmuseum

So kleidete sich die Augsburgerin in der Römerzeit: Ausstellung im Textilmuseum

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    Dieses 374 kg schwere Fragment eines Grabdenkmals aus Augusta Vindelicum besteht aus Kalk. Das Relief zeigt die charakteristische Bekleidung einer römischen Frau: gegürtete Tunika und palla (Mantel).
    Dieses 374 kg schwere Fragment eines Grabdenkmals aus Augusta Vindelicum besteht aus Kalk. Das Relief zeigt die charakteristische Bekleidung einer römischen Frau: gegürtete Tunika und palla (Mantel). Foto: Bernhard Rampf

    Eine Römerin geht in Weiß. Das weiß man doch – von den antiken Statuen. Stimmt aber nicht, römische Kleidung war bunt. Dies zeigt die aktuelle Ausstellung „Dresscode Augusta Vindelicum. Textilien im römischen Augsburg“, ein Projekt von Studierenden der klassischen Archäologie an der Universität Augsburg. Zwei Semester lang haben sie sich, fachlich betreut von Prof. Natascha Sojic, Lehrstuhlinhaberin Klassische Archäologie an der Uni Augsburg, in Kooperation auch mit der Augsburger Stadtarchäologie und dem, Textilmuseum (tim) mit den Textilien im früheren Raetien und der Provinzhauptstadt Augusta Vindelicum auseinandergesetzt. Entstanden ist daraus eine Ausstellung mit 73 Fundstücken einschließlich den Erläuterungen dazu. Dabei haben die Studierenden so manche Entdeckung gemacht, die bisher weniger bekannt gewesen sein dürfte – wie der Aspekt der Farbigkeit der römischen Kleidung.

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