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Brecht-Briefe enthüllen Plagiatsvorwurf: Wer hat bei „Mahagonny“ tatsächlich kopiert?

Theatergeschichte

Für den großen Materialverwerter Brecht war nicht alles „plagiierbar“

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    Für Brecht (links) und Kurt Weill (rechts) war es nicht schwer, die Plagiatsvorwürfe am „Mahagonny“-Stoff zurückzuweisen. Zwischen den beiden die Sängerin Lotte Lenya, die 1927 bereits im „Mahagonny“-Songspiel mitgewirkt hatte.
    Für Brecht (links) und Kurt Weill (rechts) war es nicht schwer, die Plagiatsvorwürfe am „Mahagonny“-Stoff zurückzuweisen. Zwischen den beiden die Sängerin Lotte Lenya, die 1927 bereits im „Mahagonny“-Songspiel mitgewirkt hatte. Foto: picture alliance/United Archives

    Dem Kulturreferat der Stadt Augsburg ist es gelungen, ein Konvolut von unveröffentlichten Briefen von Bertolt Brecht und Carola Neher, einer seiner Geliebten, zu erwerben; zwei von Brecht, vier von Neher. Sie stammen aus den Jahren 1930 und 1931 und beinhalten neue Informationen zu zwei verschiedenen Episoden, darunter eine umstrittene Affäre aus Brechts Werkgeschichte. Wie so oft bei seinen Briefen aus dieser Zeit handelt es sich um Typoskripte mit handschriftlichen Ergänzungen und Unterschrift. Einer der Briefe Nehers ist handschriftlich verfasst, die drei anderen gleichfalls in Form eines Typoskripts.

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