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Brechtfestival: Gilda Sahebi diskutiert in einer Gesprächsrunde über die Lage im Iran

Brechtfestival Augsburg

Zwischen Kriegsangst und Wünschen: Menschen mit iranischen Wurzeln teilen beim Brechtfestival ihre Gedanken

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    Auf dem Podium beim Brechtfestival trafen sich aus aktuellem Anlass vier Stimmen, vier Menschen, die aus dem Iran stammen (v.l.n.r.): Festivalleiterin Sahar Rahimi moderierte das Gespräch. Mit dabei: die Künstlerin und Wissenschaftlerin Azadeh Ganjeh, die Journalistin Gilda Sahebi und der Dramaturg und Filmemacher Aydin Alinejad.
    Auf dem Podium beim Brechtfestival trafen sich aus aktuellem Anlass vier Stimmen, vier Menschen, die aus dem Iran stammen (v.l.n.r.): Festivalleiterin Sahar Rahimi moderierte das Gespräch. Mit dabei: die Künstlerin und Wissenschaftlerin Azadeh Ganjeh, die Journalistin Gilda Sahebi und der Dramaturg und Filmemacher Aydin Alinejad. Foto: Bruno Tenschert

    Dieser Abend stand so nicht im Programm des Festivals. Aber „kurzfristig“ und „außerplanmäßig“ hätten sie beschlossen, hier und jetzt über den Iran zu sprechen. Das erklärt die Künstlerin Sahar Rahimi, die das Augsburger Brechtfestival leitet – und 1981 in Teheran, Iran, geboren wurde. Seit Monaten schlägt das Mullah-Regime in der Islamischen Republik jeden Protest nieder. „Mit Sorge, Wut, Angst und Trauer“ verfolgt Rahimi die Lage, die Bilder, die Lebenszeichen aus dem Iran. Im Januar hatte die Revolutionsgarde hunderte Demonstranten getötet, „mit gezielten Herz- und Kopfschüssen“. Jeder kenne einen Menschen, der dabei gestorben ist, sagt Rahimi, oder einen Menschen, der einen geliebten anderen dabei verloren hat. „Und jetzt befinden wir uns in einer neuen Situation.“ USA und Israel attackieren das Regime mit Bomben. Der Diktator Ali Chamenei: getötet. Die Zukunft: ungewiss. Also will Rahimi reden, mit Freunden und Kollegen mit iranischen Wurzeln – und dem Publikum beim Brechtfestival.

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