Im weißen, lichtdurchfluteten Raum der Moritzkirche zieht sie den Blick schon beim Eintritt auf sich: die von Georg Petel geschaffene Figur des Christus Salvator in der Apsis des Kirchenraumes. Alles an dieser Figur ist in Bewegung, der rechte Fuß setzt zum Schritt an, die rechte Hand ist erhoben, während die linke nach unten zur Seite gebreitet ist. Fast erscheint es, als ob auch das lockige lange Haar des jungen Mannes und sein Gewand im Luftzug der Bewegung wehen. So ungewöhnlich ist die Haltung, so dynamisch der Habitus, so stark die Ausstrahlung – auf gläubige Christen wie auf interessierte Kunstbetrachter. Eine Jesusfigur, wie geschaffen für Ostern, denkt man, denn was anderes als der Auferstandene kommt einem hier entgegen? Dabei steht der Christus Salvator (lat. Christus, der Erlöser) in St. Moritz für weit mehr als das, erklärt Dekan Helmut Haug.
Ostern
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