Die Zukunft scheint zerbrechlich. Klimatische Kipppunkte werden verlässlicher erreicht als Hauptbahnhöfe von ICEs, künstliche Intelligenz wird in ihrer bedrohlichen Unfassbarkeit gerne komplett ignoriert. Gerade deshalb sei es essenziell, „technologische Entwicklungen bewusst zu reflektieren und neue Formen von Widerstandskraft und Verantwortung zu entwickeln“, sagt Kulturreferent Jürgen Enninger bei der Präsentation des Programms des 24. lab.30-Festivals. Medienkunst werde zum Resonanzkörper und schaffe ein Spannungsfeld zwischen Utopie und Dystopie. Gerade in letzterer wird aktuell gerne geschwelgt, das Festival möchte mit Interaktion und „gerne auch dem Element Humor“ nicht unbedingt Antworten und Lösungen bieten, „aber Ideen und Denkanstöße, in denen sich soziale, ökologische, digitale und körperliche Fragilität in zarte Hoffnung gießen lässt“, wie die künstlerische Leiterin Maria Trump den Auftrag des lab.30 beschreibt.
Augsburg
Um kommentieren zu können, müssen Sie angemeldet sein.
AnmeldenSie haben noch kein Konto? Kostenfrei registrieren