Seit ein paar Jahren beschickt ein Autor namens Toni Ludwig den Markt der regionalen Krimiliteratur. Ein Name, bei dem es sich ganz offensichtlich um ein Pseudonym handelt, und weil in den drei bisher erschienenen Buchtiteln stets viel von Kunst und von Augsburg die Rede ist, keimte bei Szene-Vertrauten denn auch rasch ein konkreter Verdacht. Jetzt, bei „60 Minuten mit …“, der Gesprächsreihe der AZ-Kulturredaktion, sollte das Geheimnis gelüftet werden, wollte der Krimi-Verfasser sich öffentlich zu seinem Klarnamen bekennen. Voilà, hinter Toni Ludwig also verbirgt sich: Christof Trepesch, der Direktor der Städtischen Kunstsammlungen. In der Heimatwelt der Augsburger Allgemeinen am Rathausplatz gab der Kunsthistoriker im Gespräch mit Richard Mayr, Leiter des AZ-Kulturressorts, Einblick in seine kriminalschriftstellerische Nebenbeschäftigung.
Augsburg
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