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Lala von Oben: Wie eine junge Organistin die Orgel neu erfindet

Augsburg

„Manchmal fühle ich mich wie ein Cyborg“: Lala von Oben über ihre Liebe zur Orgel

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    Lala Wörle hat ihren ganz eigenen Weg zur Orgel gefunden.
    Lala Wörle hat ihren ganz eigenen Weg zur Orgel gefunden. Foto: Julian Benedikt

    Dass Lala Wörle ihr Instrument liebt, darf die Welt ruhig wissen: „Heute wieder Bock mir fett einen reinzuorgeln.“ Das schreibt sie auf ihrer Instagram-Seite und postet dazu ein Video: Eine junge Frau mit langen, schwarzen Haaren, und im kurzen Rock, wirbelt an der Klaviatur einer mächtigen Orgel. Zwischen den gotischen Säulen einer Kirche hallt ihre Musik, braut sich eine dichte Wolke aus Tönen zusammen. Schnelle, hohe, tief wummernde. Ihre Finger gleiten über die Tasten und ihre Füße? Wandern ohne Schuhe, nur in Strümpfen von links nach rechts über die Pedale. 14.800 gefällt das auf Instagram. Herzchen. Und solche Kontraste sucht Lala Wörle aus Augsburg: Klassik spielt sie gerne pur – aber mischt sie auch mit Elektro-Sound, zum Beispiel im Duo mit DJ Lilijan Waworka. Und wenn sie nicht orgelt, dann rappt sie Party- und Dada-Texte mit ihrer Schwester Nina, im Duo Freshe Wäsche. „Sonst würde mir die Musik auch zu eintönig. Im wörtlichen Sinn“, sagt Wörle. Doch immer, wenn sie hoch auf die Orgelempore steigt, spielt sie unter ihrem Künstlernamen: Lala von Oben. Denn dort oben drückt sie die Tasten und Pedale.

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