Es dürfte kein allzu großes Geheimnis sein, was auf der noch relativ jungen „Lesebühne Augsburg“ gespielt wird. Der Name ist in der Tat selbsterklärend. Natürlich wird ein derart benanntes Podium betreten, um zu lesen, um laut und öffentlichkeitswirksam vorzulesen und auf diesem Weg die eigenen Romane, Kurz- und Kürzest- und Kalendergeschichten, Fantasy, Romantasy oder auch Lyrik vorzustellen, um Interesse für das jeweilige literarische Schaffen zu wecken. Aber eben auch, um sich als lebendige Persönlichkeit zu zeigen und damit den Menschen nahbar zu machen, der hinter dem Namen auf dem Buchcover steckt. So weit, so gut und bestens bewährt. Und doch ist diese „Lesebühne Augsburg“ eine Neuerscheinung in der ohnehin agilen Literaturstadt Augsburg. Sie wird freundlich unterstützt unter anderem durch die VHS Augsburg, von AugsBuch oder dem Förderverein für Bayerische Kriminalliteratur und feierte erst im Mai, im Rahmen einer Lesung im Café Tür an Tür, ihre Premiere. Geht es nach den Erfindern des Formats, soll sie zukünftig regelmäßig stattfinden.
Sommerbühne im Brunnenhof
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