In Ihrem Programm für das Neujahrskonzert der Augsburger Philharmoniker ist zwar der „Kaiser-Walzer“ gelistet, ansonsten aber gibt es keine Strauß-Walzer, Polkas und sonstige Musik nach Art des Wiener Neujahrskonzerts. Was erwartet stattdessen die Besucher Ihrer beiden Konzerte in Augsburg und Gersthofen?
SEBASTIAAN VAN YPEREN: Als mir das Konzert anvertraut wurde, hat man mir gesagt: Wähle ein paar Stücke aus, die Du magst und die für Anfang stehen, auch die eigenen Anfänge. Puccinis „Preludio sinfonico“ zum Beispiel habe ich im ersten Jahr meines Studiums dirigiert. Deswegen dachte ich, das passt perfekt, weil ich jetzt ja auch hier in Augsburg angefangen habe. Was ich zudem immer wichtig finde: Dass man neue Stücke kennenlernt. Es gibt so viel Schönes in der Tradition der klassischen Musik, da muss man nicht immer die Sachen hören, die man eh schon kennt.
Interview
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