Als jungen Menschen schon hat ihn die Rohheit der Sprache seiner Kameraden im Ersten Weltkrieg gestört: „Die Redensarten, die sie führen, hätte ich mir doch nicht träumen lassen …“, schreibt der Infanteriesoldat Richard Henkes in einem Brief aus seiner Kasernenzeit. Mit dieser Szene steigt die aktuelle Ausstellung im Haus St. Ulrich ein, die bis zum 24. November das Leben, Sterben und vor allem das Menschsein des Seligen Pallottinerpaters Richard Henkes zeichnet – als sogenannte Graphic-Documentary, in Bildern. Entwickelt wurde sie vom Berliner Künstlerduo Prof. Volker Schlecht und Prof. Alexandra Kardinar. Nach Augsburg geholt wurde sie vom Akademischen Forum.
Graphic Novel
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