Rafael Seligmann oder Rafi, wie ihn seine Münchener Lehrer in den 1960er-Jahren nannten, ist Politikwissenschaftler und Autor und für seine zeitgeschichtlichen Analysen – national wie international – bekannt. Mit zehn Jahren wanderte er mit seinen Eltern aus Tel Aviv nach Deutschland aus, ein Zeuge der Nachkriegszeit, der alltäglichen Judenfeindlichkeit. Er studierte in München und Tel Aviv Politik und Sicherheitsstrategien, schrieb anschließend für viele deutsche Medien und kam den Mächtigen auch als Berater nahe. In seiner Biografie kristallisieren sich die groben wie die feinen Linien der deutschen und israelischen, der Nahost- und internationalen Geschichte. Sein neues, dokumentarisch-autobiografisches Buch „Keine Schonzeit für Juden“ stellte er jetzt als Gast des Buchladens am Obstmarkt und der Augsburger Allgemeinen vor.
Stadtbücherei Augsburg
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