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Von Freundschaft zu Ablehnung und zurück: Max Hohenesters wechselvolle Beziehung zu Brecht.

Brecht-Freundeskreis

Brecht im Urteil eines Freundes: „Sein Dichten mündet in das Nichts“

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    Ende August 1928 wurde die „Dreigroschenoper“ in Berlin uraufgeführt (im Bild von links Erich Ponto, Harald Paulsen und Roma Bahn). Ein halbes Jahr später fand die Augsburger Erstaufführung statt, anlässlich derer sich Max Hohenester äußert ablehnend über Brecht äußerte.
    Ende August 1928 wurde die „Dreigroschenoper“ in Berlin uraufgeführt (im Bild von links Erich Ponto, Harald Paulsen und Roma Bahn). Ein halbes Jahr später fand die Augsburger Erstaufführung statt, anlässlich derer sich Max Hohenester äußert ablehnend über Brecht äußerte. Foto: Ullstein Bild/picture alliance

    Max Hohenester gehörte zu den frühesten Freunden Brechts. 1897 in Augsburg geboren, musste er am Realgymnasium eine Klasse wiederholen und kam so in Brechts Schuljahrgang. Hohenester verließ die Schule mit dem „Einjährigen“ und gehörte fortan nicht mehr zu dem engeren Freundeskreis mit so bekannten Namen wie Caspar Neher, Georg Pfanzelt und Otto Müllereisert. Eine persönliche Bindung bestand aber nach wie vor. Nach seiner freiwilligen Meldung zum Kriegsdienst schrieb man sich, und Hohenester, in den 1920er Jahren Redakteur bei den Augsburger Neuesten Nachrichten, versuchte durch provokante Beiträge, Brecht und sein Werk auch in seiner Heimatstadt bekannt zu machen.

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