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Lauter Knall in Augsburg heute (16.03.): Woher kam das Geräusch?

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Lauter Knall in Augsburg am Montag: Wieder eine Bundeswehr-Übung?

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    Ein Eurofighter der Luftwaffe bei einem Übungsflug am Luftwaffenstützpunkt Nörvenich.
    Ein Eurofighter der Luftwaffe bei einem Übungsflug am Luftwaffenstützpunkt Nörvenich. Foto: Christoph Reichwein, dpa (Symbolbild)

    Haben Sie am Montagnachmittag ein lautes Knallgeräusch in Augsburg gehört? Generell kann das viele Gründe haben. In den meisten Fällen steckt allerdings eine Übung der Bundeswehr dahinter. Was war die Ursache für den Knall? Und wie entsteht er? Lesen Sie hier die Antworten.

    Lauter Knall in Augsburg am Montag, 16. März 2026

    Mutmaßlich handelte es sich bei dem Geräusch um einen Überschall-Knall eines Kampfjets, wie Beobachtungen am Himmel unmittelbar nach dem Knall nahelegen. Eine Bestätigung für das Knallgeräusch am Montag steht beim Luftfahrtamt der Bundeswehr jedoch noch aus.

    Übungen am Bundeswehr-Standort im Lechfeld führen beispielsweise immer wieder zu Knallgeräuschen. Wenn die Bundeswehr Übungen durchführen muss, kann ein sogenannter Temporary Reserved Airspace (TRA) angemeldet werden. Dies ist ein festgelegtes Gebiet, auf dem zeitweise Beschränkungen für den zivilen Luftraum gelten, damit die Bundeswehr ihre Übungen gefahrlos ausführen kann. Es gibt in Deutschland verschiedene solche Beschränkungsgebiete - Augsburg gehört zum Temporary Reserved Airspace (TRA) Allgäu. Deshalb ist in der Region bei Übungen immer wieder ein lauter Knall zu hören.

    Der laute Knall ist hörbar, wenn die Schallwellen - ausgelöst durch ein Flugzeug beispielsweise - unser Ohr erreichen.

    Lauter Knall in Augsburg: Wie entsteht das Geräusch?

    Alle Stoffe setzen sich aus Molekülen zusammen, die ständig in Bewegung sind. Laut des Max-Planck-Instituts für Dynamik und Selbstorganisation werden die Flugzeuge bei einer Bundeswehr-Übung teilweise auf Überschallgeschwindigkeit beschleunigt, wodurch die Moleküle in der Luft schnell zusammengedrängt werden und eine Druckwelle entsteht, die als lauter Knall wahrgenommen wird. Schall breitet sich mit etwa 343 Metern pro Sekunde aus. Damit ein Flugzeug die sogenannte Schallmauer durchbricht, muss es etwa mit 1200 km/h unterwegs sein.

    Als Schallmauer wird die Erhöhung der Dichte, und damit auch des Widerstandes, gegen das ein schnelles Objekt ankämpfen muss, bezeichnet. Das gleiche Prinzip gilt auch bei einem lauten Knall einer Peitsche.

    Wenn ein reguläres Flugzeug durch die Luft fliegt, ist kein lauter Knall zu hören, aber auch hier werden die Moleküle zusammengedrängt. Da dies aber bei niedrigerer Geschwindigkeit passiert, haben die Moleküle genug Zeit, die Bewegung auszugleichen.

    Überschallflug über Augsburg: Das ist der Zweck der Übungen

    Laut Aussagen eines Sprechers des Luftfahrtamtes der Bundeswehr werde bei solchen Flügen überprüft, ob Triebwerke, Steuerorgane und weitere Flugsysteme unter allen notwendigen Bedingungen funktionieren. Zudem werden Testflüge durchgeführt, nachdem das Kampfflugzeug instand gesetzt oder routinemäßig kontrolliert wurde. Dabei wird getestet, ob das Flugzeug einsatzbereit ist.

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