Als Salim A. den Behörden erklärte, warum er auf keinen Fall abgeschoben werden könne und Asyl benötige, ging es viel um die Terrororganisation „Islamischer Staat“. Der IS, so stellte es der Mann aus dem Irak 2020 nach seiner Einreise nach Deutschland dar, habe ihm vor seiner Flucht mit dem Tod gedroht. Möglich, dass der 27-Jährige tatsächlich Kontakt mit der Miliz hatte – nur auf andere Art. Vor wenigen Wochen tauchten vor dem Wohnhaus des 27-Jährigen im Bärenkeller Polizisten des Bundeskriminalamtes auf, die den Mann festnahmen. Der Verdacht: Salim A. ; er soll für die Organisation auch aktiv gekämpft haben. Wenn das stimmen sollte, hatte er den Behörden in Deutschland wohl allerlei Märchen erzählt, zuletzt einem Gericht in Augsburg.
Augsburg
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