Der Onkel sollte sie zur Frau bekommen, ihre Familie, irgendwo im Norden Togos, hatte sie dem erwachsenen Mann versprochen. Das Mädchen flieht. Sie hat Glück und stößt auf organisierte Frauen des Selbsthilfeverbandes Refed, die sie verstecken und betreuen. In den Dörfern der Savannengegenden des Landes als Mädchen geboren zu werden, ist gefährlich. Beschneidungen und das Verschließen der Geschlechtsorgane, durchgeführt mit rostigem Besteck oder Glasscherben, finden im Baby- und Kleinkindalter statt. Mädchen wie dieses vor solchen Schicksalen zu schützen, dafür setzt sich seit vielen Jahren eine Augsburgerin ein.
Augsburg
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