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Polit-Party zum Wahlprogramm von Generation Aux

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Polit-Party zum Wahlprogramm von Generation Aux

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    Die Generation-Aux-Kandidaten Alexander Ferstl, Raphael Brandmiller und Anna Babic.
    Die Generation-Aux-Kandidaten Alexander Ferstl, Raphael Brandmiller und Anna Babic. Foto: Stefanie Schoene

    Generation Aux, bislang als Verein organisiert, will ihren Schwerpunkt auf Stadtentwicklung, hier vor allem auf Mobilität, Oberhausen und Maxstraße, sowie auf Wirtschaft, Bauen und Kultur legen. Angestrebt seien nicht „politische Karrieren“, erklärt Raphael Brandmiller in der Kantine vor vollem Haus. Er sitzt als Einzelvertreter bereits seit 2020 im Stadtrat. Man arbeite projektorientiert, konzentriere sich auf möglichst konkrete, lokale Vorhaben. Darunter das ehemalige Karstadt-Gebäude – dessen Potenzial, so Brandmiller, derart problemorientiert diskutiert wird, dass sein Potenzial nicht gehoben werden könne. Ihm schwebt unter anderem eine sportliche Nutzung vor: „Aus Sportlerkreisen weiß ich, dass im Moment zum Beispiel Basketballer dringend eine Halle fürs Training suchen.“

    Julia Engelsmann legt gerade ihren Master in Rechtswissenschaften ab und ist Zweitplatzierte auf der Liste. Sie steht für die wirtschaftlichen Vorhaben, vor allem die Gründerszene zu ermutigen, vernetzen und zu fördern. Anna Babic studiert Politikwissenschaft an der TU München und steht auf Listenplatz fünf. Sie vertritt auf der Bühne Pläne für die Maxstraße. Dort soll in der Mitte der Prachtmeile ein grünes Begegnungsband entstehen mit Sitzflächen, eventuell Gastronomie. Die Schienen, so Babic und Brandmiller, könnten raus, sollten überbaut werden.

    Oberhausen muss auf seine neue Rolle vorbereitet werden

    Der Stadtteil Oberhausen müsse auf seine neue Rolle als Nachbar des Uniklinikums vorbereitet werden. Die wachsende Zahl an Arbeits- und Studienplätzen erfordere mehr Wohnungen, aber auch mehr Infrastruktur für Mobilität. Die Bahnstrecke Augsburg-Neusäß könne – als Alternative zur Dauerdebatte um die Linie 5 - zur S-Bahn umgeplant und so elektrifiziert werden, dass sie auf ihrem Weg nicht nur das Klinikum, sondern auch das Gaswerk mit seinem Theaterangebot anfahren könnte. Größer gedacht, ließe sich diese Strecke dann in die Planungen des neuen Augsburg-Münchener Verkehrsverbundes integrieren.

    Die Liste von Generation Aux führt mehrere Nachkommen der zweiten Generation kleinerer und mittlerer Augsburger Unternehmen auf, aber auch Akademikerinnen wie Babic und Julia Engelsmann, Menschen mit Einwanderungshintergrund und Personen der kommerziellen Kulturszene. Beim Erstantritt der Liste 2020 erreichte sie mit einigen Wochen Vorlauf einen Stadtratssitz, für einen Fraktionsstatus bräuchte es vier Stadträte.

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