Es ist mit Sicherheit in Augsburg der am besten überwachte, öffentliche Platz. Und so war es, man kann es nicht anders sagen, eine große Dummheit, am Königsplatz einen Brandanschlag auf ein Café zu verüben. Es geschah am Abend des zweiten Weihnachtstags 2024: Videokameras der Polizei haben den Tatablauf mehr als eine Stunde lang minutiös gefilmt. Keine zwei Stunden später legen in München Funkstreifenbeamte einem 42 Jahre alten Mann am Zentralen Omnibusbahnhof der Stadt Handschellen an. Noch in derselben Nacht gesteht der Serbe den Brandanschlag. Er gibt an, sein Auftrag sei gewesen, für einen Versicherungsbetrug in Augsburg im „Café 36 Grad“ Feuer zu legen. Das kleine Lokal gehört einem Landsmann von ihm.
Prozess in Augsburg
Um kommentieren zu können, müssen Sie angemeldet sein.
AnmeldenSie haben noch kein Konto? Kostenfrei registrieren