Mittlerweile geht Elias nur noch zwei Stunden am Tag zur Schule. Um 10 Uhr muss ihn seine Mutter abholen. Dann machen sie daheim gemeinsam Arbeitsblätter. Das geht jetzt seit Monaten so, erzählt Maria Grimm. Denn trotz aller Bemühungen finde sich einfach keine Schulbegleitung, die dem Zweitklässler, der eine ADHS- und Autismus-Diagnose hat, im Klassenzimmer zur Seite steht, ihn etwa aus der Situation nehmen kann, wenn es ihm wieder zu viel wird. „Ich fühle mich alleingelassen“, sagt Grimm. Und da sei sie nicht die Einzige in Augsburg.
Augsburg
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