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Schluss mit Sand City: Bald wird die Sandskulptur am Moritzplatz in Augsburg zerstört

Augsburg

Sand-Kunstwerk hat mehrere Wochen unbeschadet überstanden – doch bald wird es zerstört

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    Gerne und häufig fotografiert wurde in den vergangenen vier Wochen die „Sand City“ am Augsburger Moritzplatz.
    Gerne und häufig fotografiert wurde in den vergangenen vier Wochen die „Sand City“ am Augsburger Moritzplatz. Foto: Marcus Merk

    Wer hätte es gedacht: Völlig unbeschadet hat die Sandskulptur am Moritzplatz die vergangenen vier Wochen überlebt. Und dass, obwohl sie nicht mehr durch einen Sicherheitsdienst bewacht wurde. „Wir sind selbst überrascht, dass es so gut gehalten hat. Wir haben wirklich zauberhafte Gäste“, sagt Annemarie Cizmadia, Kulturmanagerin der Stadtmarketinggesellschaft Augsburg Marketing. Noch bis Sonntag können Passantinnen und Passanten das Kunstwerk bewundern. Am Montag wird es dann dem Erdboden gleichgemacht.

    Wie überlebte die Sandskulptur in Augsburg den Starkregen?

    25 Tonnen wurden aus einer Sandgrube in Ulm nach Augsburg transportiert, um durch die Sandkünstler Jan Zelinka und Benno Lindel zu einem Abbild der Augsburger Skyline zu werden. Dass das Bauwerk aus Sand trotz Wind und Wetter überhaupt so lange halten konnte, ist laut Stadtmarketing einer Eiweißmischung zu verdanken, die dem Sand beigegeben wurde. Außerdem hat der Sand einen recht hohen Lehmanteil und ist somit stabiler, wie Kulturmanagerin Cizmadia erklärt. Sie zeigt sich zufrieden mit der Installation am Moritzplatz. „Wir haben durchgängig gutes Feedback bekommen. Die Menschen waren sehr rücksichtsvoll und haben die Sand City gerne fotografiert“, sagt sie.

    Während der Aufbauphase wurde die Skulptur Tag und Nacht von einem Sicherheitsdienst bewacht – „aus Respekt für die Arbeit der beiden Künstler“, so Cizmadia vom Stadtmarketing. Mit der Fertigstellung hatte man gehofft, dass die Hemmschwelle, das Kunstwerk potenziell zu beschädigen, steigen würde. Diese Hoffnung der Initiatoren hat sich offensichtlich bestätigt.

    Am kommenden Montagmorgen gegen voraussichtlich 8 Uhr wird die Sandskulptur vom Augsburger Mobilitäts- und Tiefbauamt abgetragen. „Ein Radlader schaufelt den Großteil des Sandes auf ein Transportfahrzeug. Der Rest wird händisch geschaufelt und am Ende fahren Kehrfahrzeuge über den Platz“, erklärt Cizmadia. Man plane zwei Tage für den Abbau ein. Auch der Sand aus der angrenzenden Sandspielfläche wird abtransportiert, gereinigt und eingelagert. „Der Sand kommt wieder an den Park am Königsplatz“, so Cizmadia.

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