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Kommentar: Nur ein Miteinander hilft im Rosenaustadion

Kommentar

Nur ein Miteinander hilft im Rosenaustadion

Robert Götz
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    Es köcheln kleine Krisenherde seit dem Umzug der Augsburg Centurions ins Rosenaustadion.
    Es köcheln kleine Krisenherde seit dem Umzug der Augsburg Centurions ins Rosenaustadion. Foto: Angela Merten, Sport in Augsburg

    Es knirscht im Rosenaustadion. Der Einzug der Footballer der Augsburg Centurions in die GFL 2 bringt frischen Wind in die altehrwürdige Arena, aber auch Ärger. Zwischen den forschen Neulingen und Irene Krapf, die die Rosenaugaststätte seit Jahrzehnten mit viel Herzblut und sozialem Engagement führt. Sie befürchtet bei Terminkollisionen, dass sie ihre Veranstaltungen nicht ordnungsgemäß durchführen kann.

    Auf der anderen Seite stehen die Footballer, die im Rosenaustadion ihre neue sportliche Heimat sehen und ihre Saison teilweise aus dem Catering finanzieren. Die Centurions haben die Rosenau ordnungsgemäß gemietet. Sie müssen sich an die Vorgaben halten. Viele sind wichtig und wenn sie das nicht können, haben sie ein Problem. Sie spielen nicht in einer Hobbyliga, sondern in der zweithöchsten deutschen Football-Liga, in einer boomenden Sportart, wie die Zuschauerzahlen zeigen.

    Das Rosenaustadion muss genügend Raum für Sport und Gastronomie haben. Beide Parteien müssen sich zusammenraufen und tragfähige Kompromisse schließen. Nur durch ein echtes Miteinander kann dieser Sommer in der Rosenau für beide Seiten zu einem Erfolg werden.

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