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Stadt Augsburg braucht langfristige Strategie im Umgang mit historischen Gebäuden

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Stadt Augsburg braucht langfristige Strategie im Umgang mit historischen Gebäuden

Jonas Klimm
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    Das einstmals prachtvolle Rokokozimmer mit Stuck und Fresken an der Decke im Eserhaus wartet darauf, wieder zu altem Glanz erweckt zu werden.
    Das einstmals prachtvolle Rokokozimmer mit Stuck und Fresken an der Decke im Eserhaus wartet darauf, wieder zu altem Glanz erweckt zu werden. Foto: Peter Fastl (Archivbild)

    Es sind Entwicklungen, die gegenläufiger nicht sein könnten: Auf der einen Seite die Dringlichkeit, historische Bausubstanz in Augsburg zu sanieren. Sie nimmt seit Jahren zu. Allein in der Maximilianstraße gibt es etliche denkmalgeschützte städtische Gebäude, die vor 500 oder mehr Jahren erbaut wurden und eklatante Mängel aufweisen. Eine Sanierung ist aufwendig und teuer. Auf der anderen Seite die finanziell prekäre Lage der Stadt. Kämmerer Roland Barth prognostizierte Augsburg jüngst düstere Zeiten. Der Versuch, dennoch möglichst viel historische Bausubstanz in städtischer Hand zu halten, ist ehrenwert. Die vielen aufgeschobenen Sanierungen zeigen aber: Es funktioniert nicht. Was gebraucht wird, ist eine langfristige Strategie.

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