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Studie aus Augsburg zeigt: Seit der Cannabis-Legalisierung gibt es mehr Psychosen

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Augsburger Studie zeigt: Seit der Cannabis-Legalisierung gibt es mehr Psychosen

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    Augsburger Experten haben untersucht, inwieweit die Legalisierung von Cannabis durch das Rauschmittel bedingte Psychosen fördert.
    Augsburger Experten haben untersucht, inwieweit die Legalisierung von Cannabis durch das Rauschmittel bedingte Psychosen fördert. Foto: Karl-Josef Hildenbrand, dpa (Symbolbild)

    Nach der Legalisierung von Cannabis erleiden mehr Konsumenten eine Psychose oder haben psychische Probleme als vorher. Darauf hatten Augsburger Experten bereits im Juni auf Anfrage unserer Redaktion hingewiesen. Nun deutet auch eine Studie darauf hin, die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Medizinischen Fakultät der Universität Augsburg und der Bezirkskliniken Schwaben vorstellen. Es ist die erste Studie in Deutschland, die diesen Zusammenhang untersucht.

    Es wurde ermittelt, wie viele Erwachsene in den zwei Jahren vor der Legalisierung und im ersten Jahr danach in den Häusern der Bezirkskliniken Schwaben wegen durch Cannabis verursachten Problemen behandelt wurden. Das Ergebnis: Psychische Probleme, die durch den Cannabis-Konsum verursacht wurden, stiegen nach der Legalisierung um das Eineinhalbfache. Die Zahl cannabisinduzierter Psychosen nahm um fast das Doppelte zu. Die Gesamtzahl der stationären Behandlungsfälle blieb stabil.

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