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Verprügelt und vergewaltigt: Straßenkünstler „Muffin“ erlebt als Obdachloser Gewalt und Diskriminierung

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Verprügelt und vergewaltigt: Warum Straßenkünstler „Muffin“ Obdachlosenheime meidet

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    Muffin lebt seit sechs Jahren auf der Straße und ist seit gut einem Jahr in Augsburg. Einer seiner Lieblingsorte, um Straßenkunst zu machen, ist die Bahnhofstraße.
    Muffin lebt seit sechs Jahren auf der Straße und ist seit gut einem Jahr in Augsburg. Einer seiner Lieblingsorte, um Straßenkunst zu machen, ist die Bahnhofstraße. Foto: Marcus Merk

    Wenn Muffin auf der Saz, einem türkischen Saiteninstrument, spielt, dann werden seine Gesichtszüge für kurze Zeit weicher. Er lächelt, während seine Finger gekonnt ihre Position wechseln, um der Langhalslaute die richtigen Klänge zu entlocken. Vor ihm steht ein kleines, selbst gebasteltes Schild, auf dem „Danke!“ steht, in seinen Instrumentenkoffer legt er eine 20-Cent-Münze. Und dann heißt es für Muffin Tag für Tag: Hoffen, dass die Menschen etwas Geld hineinwerfen. Der 41-Jährige lebt seit sechs Jahren auf der Straße. Ohne Straßenkunst geht bei ihm nichts. „Ich würde lieber sterben, als einfach nur herumzusitzen und zu betteln. Mir ist es wichtig, den Menschen etwas zurückzugeben“, sagt Muffin. In den Jahren seiner Obdachlosigkeit hat er viel erlebt: Gewalt, Stalking und sexuelle Übergriffe – häufig in den Einrichtungen, die Menschen wie ihm eigentlich helfen sollten.

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